Johannes-Passion

Vokalwerk Hannover, Barokorchester L’Arco, Leitung Martin Kohlmann

Johann Sebastian Bach komponierte seine Johannes-Passion unmittelbar nach Dienstantritt als Thomaskantor in Leipzig. Sie erklang erstmals am Karfreitag, 7. April 1724 in der Leipziger Nikolaikirche. Obwohl Bach in seinem Dienstvertrag verpflichtet wurde, dass seine Kirchenmusik „nicht opernhaftig herauskomme, sondern die Zuhörer vielmehr zur Andacht aufmuntere“, hat das etwa zwei Stunden dauernde Werk seinen Platz heute zumeist nicht mehr im Gottesdienst, sondern wird als Konzertmusik aufgeführt. Überzeugen Sie sich selbst.

Wir freuen uns auf die Johannes-Passion und auf Ihren Besuch!

Andy Mokrus – Klavierzeitreise

Wie klingt eine Boogie-Fuge?
Ist Country ein irisches Exportgut?
Wie würden sich die Komponisten Gershwin und Rachmaninoff musikalisch unterhalten?

Die Antwort gibt Ihnen Andy Mokrus in seinem Klavier Soloprogramm „Klavierzeitreisen“. Seine Kompositionen kombinieren Spieltechniken der „E-Musik“, Folklore und Improvisationen zu einer zeitgenössischen musikalischen Sprache.

Wir freuen uns auf Andy Mokrus uns auf Ihren Besuch!

Niedersächsische Musiktage 2019

In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Schaumburg wird die Kulturkirche in St. Jacobi an den Niedersächsischen Musiktagen 2019 teilnehmen.

Gemeinsam präsentieren wir Ihnen das Duo BartolomeyBittmann

„Der Fortschritt muss ein Wiener sein“
Die gute alte Streicherkammermusik ganz neu denken? Nur wenige praktizieren dies derzeit auf so originelle und überzeugende Weise wie die beiden coolen Wiener Matthias Bartolomey am Cello und Klemens Bittmann, der abwechselnd die Geige und die herrlich voll klingende Tenor-Mandoline spielt. Unter dem griffigen Slogan „progressive strings vienna“ verbinden die beiden in ihren zündenden Eigenkompositionen Rock, Folk und Jazziges mit der instrumentalen Meisterschaft klassisch ausgebildeter Virtuosen. Auch mit ihren stylishen Videos beschreiten sie neue Wege; der Clip zu „Les Pauli“ ist zu Recht ein Youtube-Hit. Soeben ist bei ACT Music ihr drittes Album erschienen. Während Klemens Bittmann an das Studium der klassischen Violine eine Jazzausbildung hängte, selbst zu komponieren begann und mit einigen der besten Improvisatoren Österreichs musiziert, spielte Matthias Bartolomey in den renommiertesten Orchestern der Alpenrepublik und arbeitete als Solocellist des Alte-Musik-Orchesters Concentus musicus eng mit Nikolaus Harnoncourt zusammen. Die Musik der beiden packt gern mal energisch zu, sie bezaubert aber immer wieder auch mit innigen Melodien und zarter Poesie. Wolfgang Muthspiel, der große Jazzer, sagt über das Duo: „Selten hat man Streicher gehört, die sich so lustvoll dem Groove hingeben. BartolomeyBittmann bringen jene musikalische Tugenden leichtfüßig auf den Punkt, die man üblicherweise nicht mit klassischen Instrumenten verbindet: Unbändige Spiellust und radikalen Rhythmus.“

Eintrittakarten können ab Juni in der Deisterbuchhandlung oder bei der Tickethotline der Sparkasse Schaumburg unter 05751/402-222 erworben werden.

Wir freuen uns auf das Duo BartolomeyBittmann und auf Ihren Besuch!

Musikabend mit Sounds and Grooves

Sounds and Grooves spielen in der Kulturkirche in St. Jacobi aus ihrem Programm „George Gerschwin – sein Leben, seine Musik“.

2001 lernten sich die belgische Sängerin Hilde Vanhove und Michael Kotzian kennen und gründeten mit dem niederländischen Kontrabassisten Luciën Matheeuwsen das Jazztrio „Sounds and Grooves“. Swingender Vocaljazz mit Musik von Miles Davis, Rodgers/Hart; Harold Arlen und George Gershwin, südamerikanisch inspirierter Latinjazz mit Musik der brasilianischen Komponisten António Carlos Jobim und Luíz Bonfá sowie Originals von Michael Kotzian waren die Hauptbestandteile des Repertoires des Trios. Nach wechselnden Kontrabassisten kam 2010 Stefan Werni in das Trio, der sich durch seine musikalischen Qualitäten, seinen swingenden unverstärkten walking bass und seine ruhige Art gut in das Trio einfügte.

Nach zahllosen Konzerten und verschiedenen Touren u.a. nach Norddeutschland, Thüringen und Süddeutschland entwickelten die drei Musiker ihr Programme „Gershwin’s Favourites“ mit der Musik des amerikanischen Broadway- und Hollywoodkomponisten.

Wir freuen uns auf das Trio Sounds and Grooves und auf Ihren Besuch.

Und das sagt die Presse dazu: Hier finden Sie den Artikel aus dem Schaumburger Wochenblatt.

Komödie in zwei Akten

Christian Schäfer spielt „Der komische Alte“, eine Komödie in zwei Akten.

Der steht vor Gericht und redet sich heraus. Was er zu sagen hat, klingt absurd. Der verrückte Monolog des polnischen Dichters Tadeusz Różewicz (1921-2014) zielt ins Zusammenleben der Generationen in Geschichte und Gegenwart. Was ist Einbildung, was ist Wahrheit, was ist Verteidigung, was ist Angriff in den Selbstbehauptungen des Angeklagten?
Sind es Fakten oder Fakes, die ihm zur Last gelegt werden?
Der Alte kämpft um den Sinn seines Lebens.

Christian Schaefer studierte von 2006 bis 2010 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Dort spielte er im bat-Studiotheater in Marivaux` „Verführbarkeit auf beiden Seiten“ und in Bulgakows „Hundeherz“. Zudem trat er in Produktionen des Gefängnistheaters auf Bruch auf, u.a. in Müllers „Wolokolamsker Chaussee“, Kleists „Penthesilea und Achill“ und Schillers „Maria und Elisabeth“. Von 2010 bis 2013 war er Ensemblemitglied des Theaters Baden-Baden. In der Spielzeit 2014/15 war er am Theater tri-bühne in Stuttgart engagiert. Seit 2015 spielt er im theater 89, Berlin/Brandenburg Christian Schaefer zeigt auch Soloabende, z. B. LENZ von Georg Büchner, DER HORATIER von Heiner Müller, DER KOMISCHE ALTE von Tadeusz Różewicz, REDE AN DEN KLEINEN MANN von Wilhelm Reich und verschiedene Programme mit Liedern, Gedichten und Prosa.

Wir freuen uns auf den komischen Alten und auf Ihren Besuch.

Grillkonzert im Pfarrgarten

Musik unter freiem Himmel, herzhaftes Grillgut, kühle Getränke – das erwartet Sie beim Grillkonzert im Pfarrgarten.

Wir wagen etwas Neues und gehen raus in den Pfarrgarten. Dort erleben Sie die Rockabilly Band „Gonna Ball“.

Die vier Jungs aus Hannover und Umgebung sind Patchwork aus verschiedenen Bands. Nach dem Ausstieg von Gitarrist Dennis Kaluscha bei Hot Wire, gesellten sich Sänger Olaf Rauch (Hot Wire), Bassist Wilm Bruns (Mad and the Moondogs) und Schlagzeuger Torsten “Spatze“ Sperlich (Bop Cat Trio) an seine Seite, um mit dem neuen Projekt „GONNA BALL“ durchzustarten. Musikalisch orientiert sich die Band am Neo-Rockabilly der 80er Jahre. Allerdings kommen auch neuzeitliche Größen der Rockabilly-Szene nicht zu kurz. Abgerundet durch eigene Interpretation bekannter Songs bringen GONNA BALL gelebte Spielfreude auf die Bühne! Kurzum, das Rundum-sorglos- Paket für eine musikalische Reise durch die Welt des Rock n‘ roll. Einen Einblick von der Band bekommen Sie hier.

Wir freuen uns auf „Gonna Ball“, einen schönen Grillabend und auf Ihren Besuch.

Die Presseankündigung finden Sie hier.

Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Kirche statt.

Konzert Sarah Kaiser & Band

Sarah Kaiser & Band spielen live in der Kulturkirche in St. Jacobi

Bereits 2015 erlebten wir Sarah Kaiser & Band bei einem Konzert in der St. Jacobi Kirche. In diesem Jahr haben wir sie wieder zu Gast!

Sarah Kaiser bedeutet Gefühl, Leidenschaft und Authentizität. Die gebürtige Berlinerin singt  ihre eigene Mischung aus Jazz, Soul und Gospel –  jenseits von Klischees und mit klarer eigener Note. Im engen Zusammenspiel mit Pianist und Arrangeur Samuel Jersak entwickelt Sarah seit 2001 eigene Songs und groovig-gefühlvolle Arrangements bekannter Klassiker – von Paul Gerhardt und Martin Luther bis Stevie Wonder.  Bei dem Konzert in der Kulturkirche wird die Band durch Benjami Scheufler (Drums) und Martin Simon (Bass) erweitert und überzeugt mit wunderbarem Gespür für druckvolle und sensible Töne.

Wenn sie nicht gerade auf der Konzertbühne oder im Studio steht, unterrichtet die Diplom-Gesangssolistin und -pädagogin Gesang an der UdK Berlin und gibt Workshops für Sänger und Chöre.

Wir freuen uns auf das Konzert von Sarah Kaiser & Band und auf Ihren Besuch.

Lesung Margot Käßmann

Margot Käßmann liest in der Kulturkirche in St. Jacobi aus Ihrem aktuellen Buch „Schöne Aussichten auf die besten Jahre“.

Gelassen und voller Zuversicht älter werden – dieser Wunsch wird spätestens ab Mitte 50 immer größer. Das weiß auch Margot Käßmann. In ihrem neuen Lebens-Ratgeber beschreibt die Bestseller-Autorin sehr persönlich den Start in die besten Jahre: Worauf kann man sich freuen? Welche Schwierigkeiten gilt es zu meistern? Was trägt im Leben? Ein Buch, das Lust macht, die Lebensphase ab Mitte fünfzig entschlossen und freudig anzugehen.

Lächeln. Weitergehen. Die Theologin weiß: Ich muss mich mit zunehmendem Alter nicht mehr über alles aufregen. Und manches andere kann ich gelassen hinnehmen. Natürlich geht ab dem Lebensabschnitt von Mitte 50 manches nicht mehr so gut wie früher und man kann sich auch nicht alles schönreden. Von einigen liebgewonnenen Gewohnheiten, aber auch von langjährigen Weggefährten gilt es Abschied zu nehmen.

Margot Käßmann, Prof. Dr. theol., Dr. h. c., Jahrgang 1958, ist evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin. Sie war von 1999 bis 2010 Bischöfin der evangelischen Landeskirche in Hannover und 2009/2010 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Wir freuen uns auf die Lesung von Frau Käßmann und auf Ihren Besuch.

Nachtrag in eigener Sache:

Auf unserem Programmflyer ist es leider zu einem Fehler gekommen. Frau Käßmann liest nicht aus „Folge dem, was Dein Herz Dir rät“ sondern aus ihrem aktuellen Buch „Schöne Aussichten auf die besten Jahre“

Konzert Til Seifert

Til Seifert – ein junger Singer Songwriter  mit Gitarre und Klavier der deutschsprachige Lieder aus dem Leben schreibt.
Geboren in Braunschweig, führte ihn sein Weg über Bayreuth, Bad Nenndorf und schließlich nach Hannover, wo er derzeit lebt und seine Lieder schreibt.
Lieder vom Suchen, vom Finden, von den großen Problemen und dem kleinen Glück.
Dabei sind alle Lieder autobiographisch und vielleicht ist das der Grund, warum man sich als Zuhörer sofort in eigene Erlebnisse und Momente zurück versetzt fühlt.
Eine gewisse Rastlosigkeit und die ewige Suche nach etwas das bleibt schwingt in seinen Songs stets mit und wird von seiner klaren Stimme durchs Publikum getragen.
Wer nun glaubt, Till sei ein trübsinniger Singer Songwriter wie man sie so oft findet, den überzeugt der 25 Jährige während eines Konzerts immer wieder vom Gegenteil, wenn er kürzlich erlebte und humorvolle Geschichten von seinen Reisen und Konzerten oder die Entstehungsgeschichte eines Songs erzählt. Und wer genau hinhört, spürt die Hoffnung und den Blick nach vorne, der in jeder Zeile mitschwingt.

Wir freuen uns, Til Seifert zu Gast in der Kulturkirche in St. Jacobi zu haben.